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Rechtliche Grundlagen

Als Tierabwehrspray gekennzeichnetes und ausschließlich zur Abwehr von Tieren mitgeführt, ist Pfefferspray erlaubt. Das heißt, es darf mitgeführt werden.
Sofern im Rahmen der Notwehr kein geeigneteres Mittel zur Hand ist, außer das Tierabwehrspray, kann Pfefferspray auch gegen Angreifer eingesetzt werden.

Handhabung

In der Regel ist Pfefferspray gesichert, in den meisten Fällen durch eine Bruchsicherung des Druckknopfes. Damit soll verhindert werden, dass es aus Versehen zum Drücken des Knopfes und damit zu einer Auslösung kommt.

Im Notfall ist das Pfefferspray in der Hand am ausgestreckten Arm zu halten. Die Düse muss vom Körper weg zeigen. Mit einem kräftigen Druck auf den Auslöseknopf ist die Bruchsicherung zu brechen, das Pfefferspray gelangt durch einen Strahl zum Angreifer.

Wichtig bei Angriffen ist, dass das Pfefferspray auf empfindliche Stellen, wie Augen und Nase gesprüht wird.

Achtung, Windrichtung und Fluchtweg beachten!

Starker Wind kann den Strahl ablenken, bei starkem Gegenwind kann es sogar passieren, dass Sie sich selbst außer Gefecht setzen, weil das Pfefferspray in Ihre Richtung gelangt.

Positionieren Sie sich im Falle eines Angriffes so, dass der Wind Ihnen nicht ins Gesicht weht.

Beachten Sie auch Ihren Fluchtweg!

Da sich das Pfefferspray in einer Wolke verteilt, ist es ungünstig, wenn Sie auf Ihrer Flucht durch diese hindurch laufen. Achten Sie darauf, dass Sie sich rückwärts vom Angreifer weg bewegen, um nicht in die Wolke des Pfeffersprays zu gelangen.